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Schlussstein am „Schlachthof“

Viertel „Rafe-Mitte“ will citynahes Wohnen in „Townhouses“ bieten

• Bielefeld (WB). Es ist das letzte große Grundstück im unmittelbaren Bereich des ehemaligen Schlachthofviertels: Auf knapp 5000 Quadratmetern an der Werner-Bock-Straße entstehen in mehreren Riegeln 20 Stadthäuser, 17 Eigentumswohnungen und zwei Penthäuser.

Der Bielefelder Klaus Spirovski (Rafter Investment & Development) sagt, dass alle Baugenehmigungen vorliegen. Baubeginn Anfang Januar 2015 sein solle.

Die Vermarktung der Eigentumswohnungen und Häuser beginne in dieser Woche (AKS-Immobilien, Gadderbaumer Straße 19 a).

Er habe seit Jahren die Idee verfolgt, zentrumsnah so genannte Townhouses zu errichten: „Häuser, wie es sie in Amsterdam, London, Bremen oder Hamburg seit dem 19. Jahrhundert gibt und jetzt auch neu in deutschen Großstädten.“ Das Grundstück, auf dem Lagerhallen der Telekom gestanden haben, sei ideal sowohl für Häuser für Familien wie für Menschen, die aus dem „Speckgürtel“ zurückziehen wollten in die City.

Die Eigentumswohnungen seien barrierearm und zwischen 78 und 229 Quadratmeter (Penthäuser) groß, es werde eine Tiegarage geben. Die Stadthäuser ständen auf jeweils kleinen Grundstücken, die Wohnfläche betrage aber zwischen 163 und 183 Quadratmetern. Sie eigneten sich auch für eine Kombination aus Wohnen und Arbeiten. Das Besondere: Die Nutzung sei „verdreht“. Klaus Spirovski: „Die Schlafräume, liegen unten, Küche und Wohnbereich in der oberen Etage.“ Es gebe entweder eine bis zu 60 Quadratmetern große Dachterrasse oder einen weiteren Raum plus Terrasse. Spirovski spricht von „großzügigem Wohnen in der Stadt“. Das neue Viertel soll den Namen „Rafe-Mitte“ bekommen – nach dem Firmennamen „Rafter“, (Dach-)Sparren, als Bezug nicht zuletzt auch zum Bielefelder Stadtwappen.

Spirovski als geschäftsführender Gesellschafter sagt, er verfüge über 16 Jahre Erfahrung am Bielefelder Immobilienmarkt. Sein nächstes Projekt: Er baut das ehemalige Verwaltungsgebäude der Lohmannswerke an der Königsbrügge/Ecke Am Tempel um.

„Ebenfalls ein Wohnquartier im Aufwind“, ist Spirovski überzeugt.

Westfalen-Blatt, 23. September 2014

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