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Neues Quartier am City-Rand

20 Stadthäuser und 19 Eigentumswohnungen an der Werner-Bock-Straße geplant

• Mitte. Das frühere Schlachthofviertel im Bielefelder Osten füllt sich. Als nächstes größeres Projekt die Rafe Investment & Development GmbH an der Werner-Bock-Straße 31 ein neues Wohnquartier. Rafe-Teilinhaber Klaus Spirovski will 20 „Townhouses“ (Stadthäuser), 17 Eigentumswohnungen plus zwei „Penthouses“ errichten lassen – eine Gesamtinvestition von über 10 Millionen Euro.

Spirovski setzt auf der Brache zwischen dem alten Telekom-Fernmeldeamt und dem Hauptzollamt auf „großzügiges Wohnen“. Weil urbanes Wohnen im Trend liege, bietet er relativ große Flächen für Singles, Paare, Familien, Alt und Jung an. Die Stadthäuser sollen für Preise ab 460.000 Euro verkauft werden. Dafür haben haben sie vier Geschosse und 163 bis 183 Quadratmeter Wohnfläche. Das Besondere ist, dass Schlaf- und Arbeitsbereich unten angesiedelt werden, die Wohnräume oben. Denn von dort kann man auf teils bis zu 55 Quadratmeter große Dachterrassen treten – mit Blick über die Stadt.

Die Einzelgrundstücke sind eher klein, „für pflegeleichte Gärten“. Spirovski verspricht hochwertige Ausstattung mit Parkett, Fußbodenheizung und besonderen Bädern. Mit dem Bau der Stadthäuser, die auf vier Riegel aufgeteilt sind, will er Anfang 2015 beginnen.

Davor zur Werner-Bock-Straße entsteht ein langgestreckter, viergeschossiger Komplex mit zwei aufgesetzten Penthäusern, die je 229 Quadratmeter haben sowie 17 Eigentumswohnungen mit 78 bis 143 Quadratmetern. Der Bau fange etwas später an. „Die Genehmigungen liegen komplett vor“, so Spirovski. Er vermarketet Häuser und Wohnungen über seine AKS Immobilien mit Sitz an der Gadderbaumer Straße. Vorteil des Quartiers seien die Stadtnähe und trotzdem relativ ruhige Lage. Die Architektur der „Townhouses“ lehe sich an Konzepte an, die in Metrolpolen wie Berlin und Amsterdam erfolgreich realisiert worden seien. Bereits seit1900 sei die Wohnform fester Bestandteil der Architektur in Großstädten wie London und New York. In gut zwei Jahren soll die Bebauung auf dem knapp 5.000 Quadratmeter großen Gelände fertig sein. Bezirksbürgermeister Hans-Jürgen Franz begrüßt das Wohnprojekt: „Die Fläche ist sehr intensiv ausgenutzt, aber in der Innenstadt sicher gut vermarktbar.“

Neue Westfälische, 30. September 2014

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