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Messehalle wird im Oktober eröffnet

Ausbau im Plan – erste Ausstellungen gebucht

Bielefeld (mm). »Wir liegen im Zeitplan, Anfang Oktober wird die neue Messehalle eröffnet« Marketing-Chef Hans-Rudolf Holtkamp ist zuversichtlich, dass sich das Gebäude zwischen Stadthalle und Hotel Mövenpick zu einer »Erfolgsstory« entwickeln wird.

In dem Neubau läuft derzeit der Innenausbau. Lutz Lessmann, technischer Leiter der Stadthalle, ist froh, dass das Gebäude rechtzeitig vor dem Winter »dicht« war, so dass der lang anhaltende Frost zu keiner Verzögerung geführt hat.

Die halbkreisförmige Schalenkonstruktion mit den markanten Glasgiebeln passt sich gut Architektur der Stadthalle an. Der Bau ist 90 Meter lang, 40 Meter breit und maximal 23 Meter hoch. Die stützenfreie Ausstellungsfläche umfasst 3000 Quadratmeter. Dazu kommen Foyer (8300 Quadratmeter) und Galerie (370 Quadratmeter). Hotel und Stadthalle sind mit der Messehalle über gläserne Brücken verbunden. Im Untergeschoss sind die Technikräume, Künstlergarderoben und Toiletten untergebracht. Für den Erweiterungsbau hat die Stadt Kosten in Höhe von 14,8 Milionen Euro veranschlagt.

Das Gebäude kann sowohl für Austellungen als auch für Shows genutzt werden. Die Konzertkapazität liegt bei 5000 Personen. Entworfen worden ist die Halle von dem Hamburger Architektenbüro Gerkan, Marg und Partner, das bereits die Stadthalle geplant hat.

Noch in diesem Jahr werden in der Messehalle die ersten Ausstellungen durchgeführt. Für 2011 sind Stadthalle und Messehalle zusammen bereits gebucht für den Deutschen Kinder- und Jugendchirurgen-Kongress.

Hans-Rudolf Holtkamp sieht in dem Neubau ein Pfund, mit dem Bielefeld auf dem heiß umkämpften Kongressmarkt wuchern kann. In der Vergangenheit haben sich interessierte Tagungsveranstalter immer wieder anderweitig orientiert, weil die Fläche der Bielefelder Stadthalle allein nicht ausreichte. Oftmals nämlich werden Kongresse über die Vermietung von Ausstellungsflächen an Firmen finanziert. Holtkamp: »Der Platz Bielefeld gewinnt deutlich an Attraktivität. Der Bau ist ein ganz konkretes Stück Wirtschaftsförderung.«

Westfalen-Blatt, 31. März 2010

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