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Kupferglanz auf heller Eiche

Neues Marta-Café ab heute eröffnet

• Herford. Die Wände sind in erdigem Grau gestrichen, die neuen Tische sind aus „Eiche hell“. Dazu bilden die frisch gepolsterten Bänke und Lampen einen irgendwie brombeerfarbenen Kontrast. Und über allem glänzt die in künstliches Licht getauchte Kupfer-Oberfläche über der Bar.

Frank Gehry hat diesen kupferfarbenen Material- und Farb-Akzent für „seine“ Museums-Cafeteria ausgesucht. Die neuen Pächter sind begeistert davon. Sie setzten einen örtlichen Licht-Designer auf die spiegelnde Metalloberfläche an, damit es noch mehr schimmert und leiten daraus auch den neuen Namen ab: Das Marta-Café heißt jetzt „kupferbar“.

Ab sofort hat sie von Mittwoch bis Samstag auch Abends geöffnet. Gestern wurde sie geladenen Gästen in einer „Preview“ vorgestellt.

Heute beginnt der Normalbetrieb. Zum 10. Geburtstag am kommenden Donnerstag muss das Team um Betriebsleiterin Annette Kulla seine erste Feuertaufe bestehen.

„Dies ist einer der wirklich außergewöhnlichen Orte der Region“, sagt Andreas Oehme. Er ist gebürtiger Herforder, hat in Bielefeld Literatur und Philosophie studiert und sich dort mit Freund Albrecht Sprenger vor 20 Jahren mit einem Catering-Betrieb stebständig gemacht. Ihnen gehört die Firma „Sternzeit Catering Bielefeld GmbH & Co“, die unter anderem das Bielefelder Stadttheater gastronomisch bewirtschaftet und sich jetzt auf Betreiben der Marta-Geschäftsführer Roland Nachtigäller und Helga Franzen nach Herford ausdehnt. 90 Plätze im Gastraum und weitere 60 Plätze auf der Terrasse hat die Kupferbar, in der es auch in der Woche Frühstück geben und wo das Abendbrot ab 16 Uhr serviert werden soll. Oehme, ein gebürtiger Herforder, beschreibt die kulinarische Richtung als „asiatisch-leicht inspiriert und kombiniert mit der Frische der Lebensmittel aus der Region.“

Ganz fertig ist das Innere nicht. Am Lichtdesign wird noch gearbeitet.

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Neue Westfälische, 29. April 2015

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