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Der Einrichtungsplan steht fest
So soll die neue Stadtbibliothek aussehen

Bielefeld (WB). Am 17. November bekommen Stadtbibliothek und Stadtarchiv den Schlüssel für ihr neues, gemeinsames Domizil am Neumarkt. Dann beginnt der eingentlich Umzug, für den Arichtiekt Joachim Oehme acht Wochen kalkuliert. Oehme stellt dem Kulturausschuss die Innenraum-Gestaltung vor.

Er betonte, dass es schwierig gewesen sei, das Haus – schließlich Anfang der 1990er Jahre als Verkaufsräume errichtet – »in den Griff zu bekommen«.

Er bedauerte, dass es nicht möglich sei, die zum Teil kleinen Fenster zu vergrößern oder mehr Lichtöffnngen in der Decke zu schaffen. Künftg sorgen fünf Öffnungen mit einem Durchmesser von jeweilis drei Metern für Tageslicht. Eingangsbereich verglast; im Obergeschoss entsteht in der Rotunde ein Lesebereich.

Im Erdgeschoss finden sich unter anderm Rückgabesation und Info-Zentrum, die Kinderbibliothek, deren Austattung sich am Thema »Wald« orientiert, eine Leselounge, ein Bistro mit Außenereich, das auch außerhalb der Bilbliothekszeiten geöffnet bleiben kann, Internet-Plätze, Bühne und Veranstaltungsbereich mit bis zu 300 Plätzen.

Im ersten Obergeschoss, zu erreichen über eine freie »schwebende« Steintreppe, finden sich unter anderem Stadtarchiv und Landesgeschichtliche Bilbliothek mit ihrem Lesesaal, die Jugendbibliothek. Man werde mit »viel Licht« arbeiten, erläuterte Oehme, um ein »offenes Haus« zu schaffen.

Im Erdgeschoss werden im eingangsbereich Naturstein, ansonsten Parkett verlegt im Obergeschoss roter Teppich – aus Kostengründen, aber auch, weil der Teppich Geräusche dämpft.

Oehme versicherte den Kulturpolitikern, man werde das Einrichtungs-Budget von 2,3 Millionen Euro uf jeden Fall einhalten, vielleicht sogar unterschreiten. Zurzeit laufe die EU-weite Ausschreibung für das Regalsystem von Bibliothek und Archiv. Oehme: »Es muss leicht umrüstbar und nach Möglichkeit auch noch in zehn Jahren nachkaufbar sein.«

Für das Regalsystem habe man 500.000 Euro angesetzt, hoffe aber, günstiger weg zu kommen.

Von Burgit Hörttrich – Westfalen-Blatt Nr. 52, 3. März 2011

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